Die ISO/TS 22163 hat im Mai 2017 den Bahnstandard IRIS beerbt, der bis dato als privatwirtschaftliches Regelwerk die bahnspezifischen Anforderungen an Business- und Qualitätsmanagement-Systeme formulierte. Damit wurde der Bahnstandard quasi geadelt und seine internationale Akzeptanz bestätigt.
Wolfgang Rhein, Gründer und Geschäftsführer der Organisations- und Qualitätsmanagementberatung Rhein S.Q.M. GmbH, hält spätestens seit dem schrecklichen ICE-Unfall von Eschede, der über 100 Menschen das Leben gekostet hat, alle Maßnahmen für unabdingbar, die die Wahrscheinlichkeit für derartige Vorkommnisse reduzieren.

Die ISO/TS 22163 hat seit Mai 2017 IRIS, den International Railway Industry Standard, beerbt. Nach zehnjährigem Bestehen wird das international anerkannte privatwirtschaftliche Regelwerk, ein Referenzsystem, das von großen Herstellern der Schienenverkehrsbranche geschaffen wurde, nun offiziell bestätigt. Die Norm, welche gelegentlich auch als IRIS Rev. 03 bezeichnet wird, basiert weiterhin auf der ISO 9001:2015, erweitert um bahnspezifische Anforderungen. Neu hinzugekommen sind u.a. ein Reifegradmodell der Managementsysteme mit den Bewertungen Gold, Silber und Bronze, Zusatzanforderungen der Schienenfahrzeughersteller sowie die aktuelle Gliederungsstruktur der Normen. Ziele der ISO/TS 22163 sind laut Alexander Bertel, Experte für Qualitätsmanagement im Bahn- und Schienenverkehr im Partnernetzwerk der Rhein S.Q.M., weiterhin die Sicherstellung der Produktqualität und Produktsicherheit bei Bahnherstellern, deren Zulieferern sowie Engineering-Dienstleistern in der gesamten Lieferkette. Ende der Übergangsfrist für die Umstellung auf die neue ISO/TS 22163 war bereits am 14. September vergangenen Jahres. Alle bestehenden IRIS-Zertifikate – unabhängig von der auf dem Zertifikat ausgewiesenen Gültigkeitsdauer sind seit diesem Datum ungültig. Vor der (Re-) Zertifizierung sollte jedoch kein Unternehmen zurückschrecken. Gerade bei Unternehmen, die bereits nach ISO 9001:2015 zertifiziert sind, gibt es viele Überschneidungen. So empfiehlt Alexander Bertel zunächst eine gemeinsame Bestandsaufnahme. „Viele Kunden sind sich gar nicht bewusst, dass sie einige Forderungen aus der ISO/TS 22163 heute schon gut erfüllen“, weiß er aus Erfahrung.
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Unter der Headline “Prüflabore sollten mit Umstellung beginnen” ist am 14.2.2019 ein Beitrag von der Rhein S.Q.M. GmbH erschienen. Auf “www.qz-online.de” wird thematisiert, dass für Unternehmen, die Kunden im Automotive Bereich bedienen, kein Weg an der ISO/IEC 17025 vorbei führt. Diese Unternehmen müssen nach dem globalen Standard der Automobilindustrie nach IATF 16949 zertifiziert sein und diese enthält die Forderung, dass externe Labore nach der ISO/IEC 17025 akkreditiert sind.

Nachzulesen ist das Ganze unter qz-online.

 

Die ISO/TS 22163 hat im Mai 2017 den Bahnstandard IRIS beerbt, der bis dato als privatwirtschaftliches Regelwerk die bahnspezifischen Anforderungen an Business- und Qualitätsmanagement-Systeme formulierte. Damit wurde der Bahnstandard quasi geadelt und seine internationale Akzeptanz bestätigt.
Wolfgang Rhein, Gründer und Geschäftsführer der Organisations- und Qualitätsmanagementberatung Rhein S.Q.M. GmbH, hält spätestens seit dem schrecklichen ICE-Unfall von Eschede, der über 100 Menschen das Leben gekostet hat, alle Maßnahmen für unabdingbar, die die Wahrscheinlichkeit für derartige Vorkommnisse reduzieren.

Wir bitten unsere Kunden regelmäßig um eine konstruktiv-kritische Einschätzung, wie zufrieden sie mit den Dienstleistungen der Rhein S.Q.M. GmbH sind mit dem Ziel, hieraus Verbesserungsmöglichkeiten abzuleiten. Unsere Kunden schätzten auch in den Jahren 2017 und 2018 an der Rhein S.Q.M. vor allen Dingen die Qualität der Leistungen und den Service. „Wir sehen die positiven Rückmeldungen als Bestätigung unseres „hands-on-approach“ Prinzips – der Weggang vom Abstrakten hin zu am Ende eines Projekttages greifbaren Ergebnisses ist aktueller denn je“, deutet Geschäftsführer Wolfgang Rhein die Ergebnisse. „Wir bedanken uns für die Feedbacks, die erneut wertvolle Hinweise beinhalteten. Das Kundenfeedback ist wichtig für die Durchführung unserer Kernprozesse bei den Kunden und wir etablieren Verbesserungen hieraus in unseren Vorgehensweisen.“

Grafik: Kundenzufriedenheit 2018